Bald geht das neue Abenteuer für mich los, es heißt studieren in Dresden. Ehrlich gesagt bin ich richtig gespannt, minimal motiviert und noch nicht mal richtig am Planen. 2 Wochen hab ich noch über, reicht ja.
Ein Versprechen habe ich euch noch gegeben, dass ich meine Lieblingsplätze, - orte und - dinge verraten werde. Alors, hier sind sie!
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Lieblings-Park: Richmond oder
Regent’s Park. Beim 1. kann man echtes Wildlife gucken machen – da gibt’s Rehe
und Hirsche natürlich vor allem abends zu bewundern. An den 2. grenzt der Zoo –
Pinguine kann man unter anderem leicht sehen und er ist sehr hübsch. Manchmal
war er mir fast zu kitschig. „Mein Garten“ Hyde Park & Kensington Gardens
ist trotzdem der Park meiner Wahl. Ein Stückchen Heimat.
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Lieblings-Aussicht: Vom Primrose
Hill auf die City, der Teil gehört noch zum Regents Park. Oder: Greenwich Park,
oben vom Nullmeridian aus, auch auf die Stadt, dieses Mal von Osten, vor allem
bei blauem Himmel ist die Aussicht da beeindruckend.
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Lieblings-Restaurant:
definitiv eines von den orientalischen im East End, punjabi Essen
(indisch/bangladeschi/pakistanisch) wie zum Beispiel das Zaza’s Grill nahe der
Whitechapel Tube Station.
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Lieblings-Museum: Natural
History Museum. Dort gibt es jedes Jahr (so November bis März) die Wildlife
Photography Exhibition, die ist definitiv empfehlenswert, unglaublich schöne,
beeindruckende Bilder und auch sonst sehr schön gestaltet sind die Dauerausstellungen
dort, in dem wunderschönen, riesigen Gebäude.
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Lieblings-Gallerie: National
Portrait Gallery. Finest art. Sehr, sehr schöne Bilder teilweise. Dort könnte
ich Stundenlang bleiben. Vor allem bei den Portrait-Award Ausstellungen, die
immer wieder abwechseln. Als große Kunstliebhaberin fühle ich mich dort immer
inspiriert (oder eingeschüchtert, je nachdem).
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Lieblings-Shop: Pull &
Bear. Einfach mal reingehen wenn ihr hier seid, werdet wissen wieso.
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Lieblings-Viertel: der Norden
in general! Schön ruhig, viel roter Backstein und weiß umrahmte Fenster, dazu
viel Grün und viel Platz. Nicht besonders billig aber sollte ich mal nach
London wieder kommen wollen, würde ich gerne da wohnen. In der Gegend um
Finchley Road/Swiss Cottage.
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Lieblings-Markt: Columbia
Road Flower Market – machen einfach gute Laune, so viele Blümchen am
Sonntagmorgen. Außerdem gibt’s dort noch viele niedliche Läden und Cafés und er
ist auch so nahe am bunten, hipster Bricklane Markt, man kann zu Fuß locker
hinlaufen und Essen aus aller Welt probieren und in Vintageständen und
kreativen Deko- und Klamottenideen vorbeischlendern.
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Lieblings-Costa: der in Brixton,
schräg gegenüber de Tubestation – schöne
Szene, kinder- und familienfreundlich und schöne Sitzplätze versteckt hinter
dem Counter.
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Lieblings-Cafékette: Costa,
wo wir grad dabei sind – bestes Getränk ist der Mocha und im Sommer die vielen
Fruit Coolers, vor allem der Himbeer-Orange hat es mir angetan.
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Lieblings-Café: die Crêperie
bei der South Kensington Tube Station (Richtung Exhibition Road) relativ
preisgünstig für die Lage, tolle Auswahl, französische KellnerInnen.
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Lieblings-Pub: The Portobello
Gold in Notting Hill – die beste Musik, freundliches, gutaussehendes
Barpersonal, wunderschönes Inventar, bester Cider und tolle Speisekarte!
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Lieblings-Getränk: Snakebite.
Hände weg von echt englischem Bier, das ist Ale. Wärmer als normales Bier,
weniger Kohlensäure und der Schaum wird ja traditionell abgemacht. Schmeckt
alles lack!
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Lieblings-Süßigkeit: Riegel –
Galaxy, das ist hundert mal zartschmelzender als Milka und zergeht einfach auf
der Zunge. Scones sind das beste Gebäck,
traditionell mit clotted cream (cremige, zuckrige Milchangelegenheit) und
Marmelade serviert.
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Lieblings-Tagesausflug: Bath
– der schöne Sandstein passt toll zusammen, die ganze Stadt wirkt chaotisch und
gleichzeitig durchdacht und hat seinen ganz eigenen Charme, sogar bei weniger
gutem Wetter.
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Lieblings-Bahnhof: vom
Aussehen her St. Pancras International, einfach ein wunderschönes Gebäude. Das
ist genau neben dem King’s Cross Bahnhof. Aber meiner Meinung nach hätte Harry
von St. Pancras aus fahren sollen. Sieht nämlich auch ein bisschen nach
Hogwarts nur mit rotem Backstein aus. Und von innen her und vom Leben mag ich definitiv
meinen Heimatbahnhof, Paddington Station am liebsten. Da bin ich manchmal
einfach im Café gesessen und hab den durchströmenden Massen zugesehen.
Abgehetzte Businessmänner und –frauen, 8-Kind-Familien, Pärchen, alte Omis,
Jungesellenabschiedgruppen, Schaffner, Piloten, Touristen und eine Frau mit
einem echten (!) Falken auf dem Arm. Ach und eine Paddingtonbär-Statue steht
dort in Bronze gegossen an der Treppe und sieht knuddelig aus.
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Lieblings-Tube-Station:
Baker-Street, die erste überhaupt in London und somit älteste. Auf einigen
Wänden sind menschengroße Sherlock Holmes Köpfe mit Mütze und Pfeife zu sehen.
Wenn man dann noch genauer hinsieht merkt man, dass der Kopf aus vielen der
gleichen Köpfen nur eben in ganz klein bestehen.
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Lieblings-Einkaufszentrum:
das neue Westfield in Stratford, hat erst letzten Herbst eröffnet wegen den
Olympischen Spielen und da gibt’s nun wirklich alles. Und es ist riesig, aber
schön offen also hell mit all den schönen Klamottenläden, die man an London so
schätzt. Ins Kino kann man Ben&Jerry’s Eiscreme mitnehmen, darunter ist die
Food Hall mit Essen aus aller Herren Länder. Und: einen Olympiaaussichtspunkt,
von dem man das Stadium und die große begehbare Skulptur „Orbit“ sehen kann.
Die wurde übrigens von Anish Kapoor designt.
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Lieblings-Kino: The Gate
Cinema in Notting Hill. Wer’s kennt, das ist ein bisschen so wie das Anker in
Burghausen, leider nicht ganz billig.
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Lieblings-Supermarkt:
Waitrose. Bringt das ultimative Shopping-Erlebnis. Schöne Produkte, schön
aufgestellt, schöne Gerüche, sauber, freundliche Mitarbeiter die mitdenken. Ach,
ich mag’s dort. (Zum Vergleich: ist wie Edeka nur noch schöner :D aber leider
nicht der Billigste, natürlich.)
Ich vermisse London. Ich komme bald wieder dahin zurück. Ich vermisse meine Oldies so sehr. Ich würde einfach so gerne wieder mit ihnen in Ruhe quatschen, fragen wo sie im Sommerurlaub waren und mit ihnen lachen und scherzen und von dem ein oder anderen geknuddelt werden. Und meine London-Leute fehlen mir auch. Aber ich hab das mal als Tipp einer Freundin gesagt: Vermissen ist etwas Gutes. Es heißt ja, dass man dann eine schöne Zeit hatte und man kann immer zurückdenken und davon träumen.
Ich wünsch euch eine gute Zeit! Das war's soweit. Vielleicht, ja vielleicht packt mich mal wieder das lange Reisefieber und ich mache nochmal so etwas, ein Auslandssemester oder Ähnliches und dann könnt ihr wieder daran teilhaben, wenn ihr wollt.
Danke für's Lesen meine Lieben :))
:*