Über mich

Mein Bild
Paint a picture, clear cut and pale on a cold winters day, shapes and cool light wander the streets, like an army of strays on a cold winters day. Will you let me romanticize the beauty in our London skies? You know the sunlight always shines behind the clouds of London skies.

Dienstag, 17. Januar 2012

Oh, look! It’s the “change-your-life"-January, again.

And change your city. 5 pence bezahlt man ab jetzt mehr auf Bus- und Tubefahrten, mal wieder Bauarbeiten überall. Wir haben neue Türen im Hotel und mehr Rattenfallen im Park. Leute kaufen sich Sportschuhe und werden fit, ich fühle mich fauler denn je ;) Dieses Jahr scheinen die Leute das alles wirklich ernst zu meinen, was sie sich fürs neue Jahr vorgenommen haben. Alles was ich vor habe ist den richtigen Studiengang zu finden und die Zeit in London so intensiv wie möglich zu nutzen oder auch nicht, schön will ich’s auf jeden Fall haben!

Was mich zu dem Gedanken bringt: Man sollte das ja nicht tun, darüber nachdenken, was man pro Tag so alles verpasst. Aber hier in einer Stadt, in der sowieso immer viel zu viel los ist und die Möglichkeiten unendlich scheinen, versäumt man pro Tag sogar noch viel mehr! Also habe ich mal überlegt, was ich so alles nicht gemacht habe dieses Wochenende: genug geschlafen zum Beispiel, im Fabrix in Holborn feiern gegangen, die Eisskulpturen-Competition besuchen, am vielversprechenden großen Vintagemarkt-Ausverkauf vorbeischlendern, The Artist im Kino ansehen war ich nicht, oder einen meiner Lieblingsstraßenmärkte besuchen. Ich habe mich auch nicht auf Studienseiten umgesehen, was ich wirklich machen wollte, oder auch nicht das Bild gemalt, das ich Peter schon so lange versprochen habe.

Aber stattdessen habe ich am Freitag meine Wäsche gemacht, bin mal wieder im Park „a Reim“ gegangen, habe den Nussknacker als Ballett im Saddler’s Wells Theater gesehen, habe ekliges Cider getrunken, habe bis 6 Uhr morgens in der Jungs-WG gesessen und dabei Unterhaltungen zwischen Schotten, Walisern, Engländern und Norddeutschen gelauscht, habe die ganze Verantwortung für das Konzert am Sonntag getragen bis kurz vor Beginn, da ich alleine bis dahin war, war mit Karo und Antonia im neuen Westfield Shopping Center einkaufen und bei Nando’s portugiesisches Hühnchen schlemmen, war beruflich einen Sigmund Freud gucken (testen, ob er programmtauglich ist. Habe Wörter wie manifester Trauminhalt, Unbewusstes oder Triebsteuerung fast schon vermisst…), habe hunderte von Briefmarken aus Umschlägen geschnitten, die die Oldies uns brachten (die Sammlung geht an die Bethel-Stiftung in Deutschland. Zwischen all den Königinnen-Köpfen und deutschen Alpenblümchen waren auch seltsame Marken dabei aus Sri Lanka, Singapur, Neuseeland, Japan, Hong Kong, Bahrain, Niederlande, Kanada, Jamaika, Südafrika…) unsere Oldies haben tatsächlich Freunde überall auf der Welt!

Dann habe ich noch erfahren, dass ich ab Mai Unterstützung in Form einer weiteren Freiwilligen bekomme. Anscheinend hat die Chefetage sogar schon jemanden ausgewählt und es länger schon geplant, erfahren habe ich es erst heute so nebenbei. Ich soll den alten Hasen spielen und dem neuen Häschen helfen, sich zurechtzufinden. Habe ich gar nichts dagegen und warte erfreut und hoffend auf meine Kollegin, die diese Stadt und die se Arbeit hoffentlich genauso wie ich zu schätzen weiß und lieben lernt.

Noch ein paar durchgewürfelte teilweise uninteressante Fakten:

Ich steh drauf, Fruchtsaft zu kaufen. Im Moment gibt es Passionsfrucht, als nächstes ist Litschi oder Guave dran.

Meine Mami hat mir ein Kissen geschickt, ein richtiges, quadratisches Federkissen, ein Traum!

Am Sonntag fahren Lina und ich nach Oxford.

Meine Schwester sagt ich bin so süß wie eine Tafel Schokolade.

Und: unser blinder Klavierstimmer hat mein Alter sofort korrekt erraten.




Mein erstes Ballett, wie aufregend ;) der Choreograph, Matthew Bourne ist angeblich der beste in ganz Großbritannien, seine Shows sind bunt und clever durchdacht, ich fand's schön!

Excited faces waiting for the show to begin :)

Glitzerlichter bei Nando's

Bierdeckel-Säule bei Nando's, Coca Cola, aber auch Bitburger und Schweppes. Kunst und so.

Hyde Park und seine Vegetation freuen sich am Sonnenschein, ich freu mich mit! Kalt ist es aber trotzdem noch, trage immer brav ein Mützchen wegen dem eiskalten Wind!

Löwe brüllt, Löwe brüllt nicht. Trafalgar Square glänzt im Sonnenlicht.

Mein Lieblingsbild überhaupt im Moment. Hängt in der National Portrait Gallery und sieht gut aus. Von Nahem kaum zu glauben, dass die wenigen, lustlosen Pinselstriche von Weitem so exakt wie Sir Paul aussehen.


Aufregung im Ententeich! Möweninvasion und Jungschwanenstolz. Hyde Park, the Serpentine.


Gucken darf man ja.
Hello Peter Pan, I don't want to grow up, you know.

Da labert sie.

Die Genieserin sitzt und schweigt. Hatte ja auch keine Blasenentzündung so wie ich. ;)

Kochen mit diesen überaus netten Leuten. Bei Lina, allein zu Haus.


Kuchen!

Ich bin ja sooo englisch. Ich trinke meinen Tee mit Milch. und wisst ihr was? Das macht mich glücklich! Plus, es gibt nichts besseres nach einer feuchtfröhlichen Nacht, als schwarzen Tee.


Oh, my beloved London town. Du siehst so hübsch aus, wenn du willst!
Foto aus dem Osten, auf dem Weg nach Hause von einem Hausbesuch im östlichsten Teil der Stadt.

Auf dem Weg zum Hausbesuch im Nordwesten. Da, bei Wembley, ihr wisst schon, Tennis und so.

So sehen dort die Häuser aus. Geht man weiter in eine andere Himmelsrichtung, hat wieder jemand anderes designed. Diese Reihe gleicht ihren 10 anliegenden Straßen fast bis auf's Haar.



Ich bin zurück in London. Zurück in meinem Leben hier. Zurück in der Arbeit, in der Routine, im Alltag, im Wochenende, im Besonderen, im Außergewöhnlichem, im Spannenden, im Müden, im Kalten, im Stress und in der Ruhe. Zurück im LondonLilaLauneLeben. Zurück. Willkommen.

Lasst euch drücken! Ich denk an euch.
xx

Donnerstag, 5. Januar 2012

Von Heimatgefühlen und Veränderungen.

Time to spill the truth. Hm, also wenn die Wochen hier in London schon vollgepackt mit Ereignissen sind, dann sind es diese paar Tage zu Hause erst recht gewesen. Aber es war so schön, es war das zu Hause, das man kennt, die Leute, die man kennt und das Weihnachten, das man fast genau so kennt. Das altbekannte hat seinen ganz eigenen Zauber und so verging die Zeit viel zu schnell und schon hatten wir ein Jahr später. 2012, du also. Das große Jahr. Wieso? Erst mal stehen noch 7 Monate Londonleben an. Das verbindet neue Aufgaben, Besuche von zu Hause, neue wunderschöne Momente in der großen Stadt, neue schwere Situationen und einen riesen Haufen Spaß, so hoffe ich! Ach und so nebenbei sollte ich mir überlegen, was ich denn den Rest meines Lebens mal tun möchte. Ja, was will ich wo, wie studieren? Entscheiden, bewerben, umziehen, einschreiben, studieren, Studentenleben. Nur ein paar Schlagworte, die dann in meinem Kopf herumschwirren. Und dann habe ich doch noch so viele andre Pläne und, und Reiseziele und Träume. Also zur Grundstimmung: alles positiv. aber auch aufgeregt. und neugierig und auch ängstlich aber auch hoffnungsvoll und erwartend. Einfach alles zusammen :D

Blättert durch die schnieken Heimatfotos und erfreut euch daran. Londonfotos gibt’s noch nicht 2012, habe das Bett sofern nur zum Gang zum Arzt und in die Kantine verlassen. Nicht aus Spaß und Langeweile, natürlich. Aber morgen geht’s wieder los, ich stürze mich in Arbeit. Naja schleiche, wohl eher.




Ein wirklich echter Weihnachtsmarkt, am Sendlinger Tor in poshy München.

Da, so viel vom gewünschten Schnee habe ich gesehn... nach einer Stunde oder so war er weggeregnet. Ein Schneeball hat das Lischen aber doch getroffen :D


Der köstliche Versuch, englisch zu sein. Liebste vom Flughafen-Abholerin Lisa.

Das berühmt berüchtigte Weihnachtshaus in der Heimat. Jedes Jahr ein Lämpchen mehr...

24. Dezember und die Familie schlemmt. Mästen ist kein Ausdruck! Muttis beste Speisen gabs, Plätzchen und lecker Raclette an Silvester mit den Mädis und dann einmal zum Lieblingsitaliener, einmal zum Griechen für Tantchen's Geburtstag und Wirtshaus mit Opa am 26. Da sah's so aus:
Und das ist nur eine Wandseite ;) (im privaten Wohnzimmer der Gasthaus-Familie!) Das ist euch noch nicht "typisch bayrisch genug"? Dann gebt euch das:


Die Alpen! Oh, und Eva und Veronika :)
Pärchenfoto :D

Liebstes Schwesterherzchen kriegt viel Liebe ab :D


Ready to waste some time dancing under stars and fireworks? no? but it's New Year's Eve!

Zwei kleine Tequillosauruse :D

Vor der großen Fressattacke.

Nachher -defeated.


Das geliebte Burghausen hat sich extra hübsch gemacht für uns :)

2012 und so :) zwischen Österreich und Deutschland stehen und den Jahreswechsel begiesen. Mit:

Prinzessinen-Schampus-Bechern! Yeah! Ein weiterer Grund zu feiern :D

Quetschattacke!

Nachdem ich mir nun meine Dosis Heimat geholt und aufgetankt habe, kann das neue Jahr in London auch mal starten, jetzt, wo ich ja langsam pumperlgsund werde.

Liebes 2012, bitte sei gut zu mir, ich werd mich auch benehmen ;)

Deine, eure, ihre, keine

Veronika :)

Montag, 19. Dezember 2011

Ohne viele Worte.

Bin zu müde für Wortbrei. Vorweihnachtliche Wochenenden schlauchen! Genießt die Szenen. Aufgenommen in London innerhalb der letzten 10 Tage. oder so... ein Zeitdokument. Mit viel Liebe und Weihnachten und Gemütlichkeit.

Eines Nachts auf London's Straßen.

Augustiner Helles mit Weißbierglas? Die haben noch einiges zu lernen, diese Engländer! Julian und Veronika im "Katzenjammers", nahe London Bridge.

Veronika vor dem ehemaligen Wohnhaus von Sigmund Freud. Dort hat er sein letztes Lebensjahr verbracht, geflohen aus Österreich im 2. Weltkrieg. Eigentlich kann man nur das Haus besichtigen und die Einrichtung, die so belassen und dem Haus in Wien nachempfunden wurde. Die Filmausschnitte aus Originaltagen waren allerdings amüsant und der Museumsshop war wie so oft mal wieder glorreich.


Lina's Vroni Session bei Vapiano, das italienische Restaurant, in dem Julian arbeitet. Gammeln und beobachten ist die Devise!

Das Bild ist sozusagen der Ersatz zum Weihnachtsmann bild! Am Dienstag hatte ich rote Hose, rote Jacke, rote Mütze an, einen Bart um und einen grooooßen Sack über meinen Rücken geworfen :D habe mit "Hohoho" und "Have you all been good, kids?" Lebkuchenhäuser an die Kinder der Grundschule gegenüber verteilt, weil sie so schön beim Weihnachtsessen für uns gesungen hatten. Das beste an der Verkleidung war mein rieeeesen Bauch. Lecker Kissen! Das Lob danach: so einen schönen Weihnachtsmann hats noch nie gegeben! Die Zivis waren im Verkleiden wohl nicht so geschickt wie ein kleines EVS Mädchen, geht runter wie Honig.

Finally, die Italian Fountains im Hyde Park sind fertig restauriert und geben ein wunderschönes Bild in der Wintersonne ab.


Mince Pies! Die gibt es hier en masse. Kleine Küchlein mit Trockenfrüchten und anderen Gewürzen und Geschmacksrichtungen, lange in Brandy eingelegt und natürlich, mintzig im Geschmack. Ist auch geschmackssache, das Ganze, ich mag sie.


Der Rest vom Weihnachtsfest. Das war unser Menü bei der großen Weihnachtsfeier des YMCA! Ich saß neben Peter (Australia), Giuliano (Italy) und Wally (Liverpool) und wir haben uns köstlich amüsiert über unsere typisch englischen Weihnachtspapierkronen und den schlechten Witzen in den Christmas Crackern, die sehen so aus:

Naja, so ähnlich, die hier hab ich bei Primark für unsere eigene kleine WG-Weihnachtsfeier gekauft. Das Prinzip bleibt ja das selbe. Es knallt! Deshalb darf man sie auch nicht per Post verschicken oder im Flieger mitnehmen.


Westminster Cathedral bei Nacht. Von einer meiner Damen hatte ich 2 Freikarten geschenkt bekommen für die "9 Lessons and Christmas Carols" von der John Lewis Foundation. Also 9 Lesungen und Weihnachtslieder von einem professionellen Chor in der impostanten Kathedrale.

Überall glitzern sie aus allen Schaufenstern, Bürogebäuden und Hotels heraus und verbreiten weihnachtliche Stimmung in der ned so staadn Zeit.


Glühweini mit Maike, Anja und Lina auf dem unmöglichen Winterwonderland.

Mit Lo-Co waren wir letzten Sonntag im Kensington Palace, die "verzauberte" Tour durchs Schloss machen, auf der Suche nach 7 Prinzessinnen-Namen, die alle mal hier gewohnt haben (Sticker zur Belohnung! Yeah!) da hat sich jemand wirklich Mühe und Gedanken gemacht.


Ja, das ist ein Thron :D und ja, da sitze ich drauf und ja, ich wurde königlich behandelt. Einen Wunsch durfte ich äußern, der dann durch das ganze Schloss gebrüllt wurde. Von Schauspielern, die nur zum Zwecke der authentischen Visualisierung und Unterhaltung in originalgetreuen Kostümen durch das Schloss huschen! Der Wunsch wird nicht verraten, sonst geht er nicht in Erfüllung!

Creepy Stuff. Eine der Prinzessinnen, Mary. (Die verschiedenen Kleider sind von allseits bekannten Designern entworfen worden.)

Prinzessin Diana tanzt. Ein Lichteffekt, der erst entsteht, wenn man den Kopf schnell von links nach rechts bewegt. Tut man dies nicht, ist da einfach nur ein blauer Lichtstreifen. Sehr clever.

Die lieben Mädls, die dabei waren :)



Mit Liebe, Laune und Leichtigkeit.
Lufti-kuss, Veronika.

Ach ja und heute war mein letzter Arbeitstag vor meinem Weihnachts-Heimat-Urlaub! Tut gut! Die Vorfreude ist riesig. Übermorgen um diese Zeit sitz ich schon in München :)