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Paint a picture, clear cut and pale on a cold winters day, shapes and cool light wander the streets, like an army of strays on a cold winters day. Will you let me romanticize the beauty in our London skies? You know the sunlight always shines behind the clouds of London skies.

Donnerstag, 8. März 2012

That one day in jungle...

Labt euch an den hübschen Pflanzenfotos, die letztes Wochenende in den Kew Gardens aufgenommen wurden. Das riesige Parkareal im Südwesten der Stadt hat einige Gewächshäuser mit verschiedenen Themen, eine nette Orangery, kleine Frühlingsblümchen am Wegrand und einen stolzen Eintrittspreis. Wenn auch die Bäume endlich grüner geworden sind, ist es den Preis noch mehr wert.
So und jetzt freue ich mich. Über eine kurze Woche, den Sonnenschein heute, meinen gut gelaufenen Vortrag am Dienstag, auf meinen Urlaub ab morgen, meine Lisen; die morgen um die Zeit schon bei mir sind, auf unsere gemeinsame Reise nach Cardiff und minimal auch auf meinen Geburtstag ;)
Aaaaand Action:




























Montag, 27. Februar 2012

Frühlingserwachen.

Es ist Februar. Das heißt, Ist es schon Zeit, einen ersten Rückblick zu starten? Ziele für die zweite Halbzeit aufzustellen? Schon weiter zu denken als bis zu einem verheißungsvollen Sommer? Vielleicht, aber daran möchte ich grad nicht denken. Ich wird mich jetzt erst Mal freuen. Auf einen vollen, chaotischen März und April. Ich glaube es gibt nicht mal eine normale Woche. Da ist die Woche mit der zweiten Konfirmanden‑Freizeit, die mit meinem Mid-Term-Training, die mit dem lang ersehnten Wiedersehn mit den Lisas, dem Abschied von Lina, Julian und Maxi, die mit dem Besuch meiner Eltern und meiner Schwester, die in der wir gemeinsam nach Cornwall aufbrechen und ja, das war noch lang nicht alles.

Februar heißt aber auch: es riecht nach Frühling. Nach zwei recht kalten Wochen gibt’s für uns Londoner jetzt Sonnenschein und bis zu 17 Grad und damit garantiert 1…2…3… gute Laune!

So, mehr Text gibt's jetzt nur noch unter den Bildern, die sprechen aber auch für sich.

Jetzt krümelt euch mal durch die Fotos! Endlich habe ich alle, manche sind mit Lina's toller Kamera gemacht :)

Vor einer gefühlten Ewigkeit haben Lina und ich uns begeben auf das Gleis... (lustig: Am Eingang von King's Cross steht: das Gleis 9 3/4 wurde auf Gleis 8 verlegt. Für mich klingt das ja nach echter Magie ;)

und von dort aus haben wir unsere Reise angetreten in das hübsche Studentenstädchen Oxford.


Die ganze Stadt scheint Kampus zu sein und neben den vielen Studenten halten sich dann auch nen Haufen Touristen dort auf. Die Universität selbst ist in viele verschiedene Colleges aufgeteilt, die über die Stadt verteilt sind. Für Leute, die wunderschöne Architektur, alte Gebäude, reiche Menschen, Brüderschaften, Tradition, Bücher und Harry Potter stehen, ist diese Stadt definitiv eine Reise wert. Und günstig war es wirklich, 9 Pfund hin und zurück mit Bus!


Das meine Lieben, ist die "große Halle", wobei groß ist sie nicht. Sie ist eine Kantine für Studenten und wird auch heute noch benutzt. Sie ist in der Christchurch plaziert und um 12 kann man als Tourist natürlich nicht reinplatzen, da dort dann fein diniert wird!

Höhö, der Aufgang der Erstklässler, HP1 ;)



Die "Radcliffe Camera", eine ungewöhnlich aussehende Bücherei.

Just Oxford. Eine sehr schöne Reise, gemütlich und ungeplant. Eine richtig gute Sonntagsbeschäftigung.



Ein paar Tage später, mal wieder am Paddington-Bahnhof vorbeigekommen.


Am unglaublich kalten Sonntag vor ein paar Wochen am Trafalgar Square: Chinese New Year! Das enthielt viele Leute, laute firecrackers, zwei kranke Tänzer, die im Drachenkostüm auf Stangen rumgetanzt haben (siehe Foto oben), langweilige Reden (bis auf die völlig wirre von Bürgermeister Boris, die war absolut lustig :D)



Schneeeeeeee-Foto! Das weiße Zeug auf'm Kopf ist von Lina ;)


Snowball fight mit Julian. Beim 10. Mal glaub ich hab ich ihn einmal getroffen :D


Das ist doch Kunst? Mit Schnee und Lichtern und Lina's Kamera.



Dann war irgendwann mal noch "Heidi's Glühwein". Das ist jedes Jahr im YMCA im Programm, dabei stellt Heidi, ein Mitglied, ihr Haus und ihren Garten zu einer netten Glühwein- und Kuchenparty zur Verfügung. Wir hatten schönen Sonnenschein auf letztem Schnee und einen netten Nachmittag.


Eines Tages mal wieder im Lieblingspub.


... und auch nach so vielen Besuchen entdeckt man noch neues. Das hier ist oben an der Decke des Pubs zu finden!

Auf dem Weg zu einem Hausbesuch im Osten bin ich hier hochgefahren. Eine echte, alte Holzrolltreppe!


Noch eine U-Bahn-Kuriosität an "meiner" U-Bahnstation an der Central Line: Frag mich, wer da wohnt. U-Bahn-Gnome??



Entweder letzte oder vorletzte Woche: Besuch des British Museums. So la-la. Beeindruckendes Gebäude: definitiv, guckt mal hier unten.


Aber so nicht so spannend. Da fand ich auch die British Library besser, da waren wir auch irgendwann nochmal, hach, diese Daten das ist hald echt verwirrend ;)


Das hier war aber den Trip wert in das British Museum, das sind ein paar Goldmedallien der bevorstehenden Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele.

Das gemütliche danach, ein Starbucks, der wie ein Wohnzimmer aussah. Und wohl so gemütlich war, dass man als Lina-Kind drauf schlafen kann. Aber das kann sie ja eigentlich überall ;)


Ich hatte aber keine Langeweile und reichlich zu tun. Bin schon bei Teil 6.


Faschings-Party :D in England feiert man keinen Karnival, aber in der Y schon. Mit Lunch (Schnitzel!!), lustigen Hüten (Indianer-Federschmuck, natürlich :D) und somit Preiskrönung, mit Sketchen (ich war die Krankenschwester ;D), Faschingslieder (hust), Witzen und so weiter und so fort...


Dann letzte Woche habe ich mich mal wieder aufgemacht in meinen Gartenpark und guckt mal, wer da so alles sich schon hat blicken lassen :)



Erster romantischer Picnicabend im Hyde Park. Saukalt wurds aber, als die Sonne weg war.




Gestern (ja! Ordnung! ;). Warmer, wunderschöner Sonntag. Sonne und Wärme, lang vermisste Güter, der Frühling ist wach! Sagte sich auch der Barfußmann auf diesem Foto. (Nein, SO warm war es wirklich nicht...) Auf dem Weg zum Columbia Flowermarket im Osten waren wir. Perfekte Entscheidung. Die Sonne hat alles so warm gemacht und überall waren viele niedliche Läden neben den Blumenständen auf der Straße.





"Fairy-Cake" sagt alles. An der Straßenecke sitzen und drei Musikern zuhören. Eine unglaubliche Sängern und später sang sogar ihr stolzer Papa mit. Mit einem Buch dabei war es ein genialer Nachmittag.


Süß, wie er da gärtnert, am Dach neben Dächern.


Eine ganz normale Wand nahe der Bricklane.


Sieht jetzt nicht sooo lecker aus, aber spannend. Ist eine Chinesische Teigtasche mit Chicken/Pilz-Füllung.


Vergleicht das Bild mal mit dem vom letzten Blog.



Mitten in der Stadt.


Lange nicht mehr hier gewesen.


Endlich, Running Sushi für Veronika ;) Die Teller haben verschiedene Farben und die Farben stehen für Preise. Ja, es war recht teuer. Hungrig empfehle ich dort nicht hinzugehen. Aber spannend wars, und das Sushi auch sehr lecker. Allerdings kann ich japanische Süßigkeiten nicht empfehlen, echt.


(:

Dort war ich heute (wegen dem Flohmarkt am Samstag, da hat ich heute frei und konnte endlich wieder ausschlafen, was super war. Seit ner Woche kann ich nicht mehr richtig schlafen und war deshalb immer richtig fertig am Tag.). Wegen der Exhibition war ich da. Natur- und Wildtierfotos-Ausstellung und es war richtig gut!


Die Eingangshalle mit dem Dinosaurier, der liebevoll "Dippy" genannt wird.

Aaaach, ich konnte einfach nicht widerstehen und hab mir die Tasse im Museumsshop gekauft. Heißt, die Studentenermäßigung vom Eintritt (die ich mit meiner Freiwilligenkarte bis auf 1 Mal bis jetzt immer bekommen habe!) über 50% hat auch nichts gebracht ;)


So, ich würde mal sagen, nach diesen vielen Fotos habt ihr ein dickes Lob verdient für's dabeibleiben, haha.
Have a lovely week, people!

Yours,
Veronika, die mal wieder fastet - wieso tu ich mir das an?

Freitag, 10. Februar 2012

Stimmung: heiter bis fröhlich, doch etwas kränklich.

Hä, wie jetzt? Alles klappt? Also, fast alles… aber doch das Meiste? Das muss erwähnt werden, das ist ungewöhnlich. Und immer mehr Möglichkeiten tun sich auf! Januar ist echt immer so ein echter Zukunftsmonat und täglich häufen sich Ideen für die Gestaltung des restlichen Jahres, ach und des Lebens. Ich könnte eine Woche Deutsch-Sprachkurs in Burnham-on-Sea geben, zum Beispiel. Oder im Sommer wieder eine Woche nach Frankreich, Taizé, fahren. Oder Bekannte in Somerset besuchen.

Aber eigentlich laber ich nur, gibt schon so einiges, was nicht klappt. Blogeinträge schreiben zum Beispiel, hat jetzt schon länger nicht mehr geklappt. Und dabei waren das Linchen und ich doch erfolgreich in Oxford unterwegs und es gäbe viel darüber zu erzählen! Das dachte sich wohl auch Lina und hat einen umfassenden Bericht verfasst, den ihr hier: http://quellederfreude.blogspot.com/2012/01/harry-und-hermine-auf-tour.html nachlesen könnt. Sie hat auch wirklich alles darin aufgeschrieben, was ich sowieso sagen wollte :)

Ja, nicht nur Studenten können faul sein und abschreiben ;)

Für euch arme Würmer aber halte ich jetzt eine Schweigeminute, ihr armen, lernenden Gelehrten, ich drücke euch die Daumen, break a leg! Wie der Engländer sagt.

Es ist tatsächlich schon einige Zeit her, als ich mich das letzte Mal hier gemeldet habe, ich weiß. Schande über mich und meine Kuh. Aber jetzt wurde ich quasi dazu gezwungen, endlich mal zu schreiben. Die Langeweile ist schuld, ich kenne diesen Zustand ja so nicht, außer: genau, ich bin krank. Die Grippe hat wieder zugeschlagen, nicht zuletzt ist dafür der liebe SCHNEE verantwortlich, der die Insel letztes Wochenende heimgesucht hat. Ja, ich hab die Sensation selbst miterlebt, wie die Stadt im glitzernden Chaos versinkt. „Transport for London“ fand plötzlich komischste Ausreden, dass die U-Bahnen nicht fahren wegen mangelnder Mitarbeiter, oder Busse, die plötzlich völlig unbekannte Wege fuhren. Alles in allem aber war es doch nicht so wild und unzurechnungsfähig, wie man es in vergangenen Jahren wohl schon gesehen hat. Irgendwann (darauf liegt die Betonung) kam man dann doch zu Hause an. Am nächsten Tag war der Zauber aber leider schon wieder vorbei, Pulver wurde Matsch und damit lästig und wenig beliebt. Mittlerweile auch bei mir. Wegen den doofen süßen Flöckchen hat’s mir die Füße unter’m Boden weggerissen und ich bin auf Asphalt und Schnee gelandet. Sah wohl ziemlich lustig aus und die zwei Kratzsspuren im Gesicht lassen mich jetzt noch gefährlicher aussehen. Was lerne ich aus der Geschichte? Schnee ist gut, aber nicht in einer Stadt wie London. Ich will jetzt Frühling. Punkt.

So, vielleicht fragt ihr euch, was ich so getrieben habe, in letzter Zeit. Also diese Woche auf jedenfall nicht viel. Deshalb erzähl ich mal von den letzten Wochen, ich war mal im Kino, zum Beispiel und habe mir The Artist mit Karo und ihren Nachbarn vorführen lassen. Mein erster Stummfilm, nach ein paar Charlie Chaplin Clips, und ich muss sagen – gut geworden! Wenn er ein paar goldene Oscars einheimst, habe ich nichts dagegen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt und das tollste am Kino bei Karo ist natürlich, dass man sich dort mit Eiscreme eindecken kann. Ein hoch auf „apple crumble“, „strawberry cheese cake“ und „cookie dough“ und ja, das schmeckt sogar bei eisigen Temperaturen.

Aber auch lebende Menschen haben für mich und viele Au-Pairs eine Geschichte zum Leben erweckt, mit der YMCA waren wir in „Les Miserables“. Die komplexe Erzählung von Victor Hugo auf einer Bühne in London ist das am längsten spielende Musical überhaupt. Es war unglaublich dramatisch, mit immer wiederkehrenden und daher erkennbaren Melodien, tollen Kostümen, einer langen Spielzeit, frechen kleinen Schauspielern (der war ja höchstens 12!) und natürlich einer Liebesgeschichte neben viel Leid und Tod durch eine gewisse Französische Revolution.

Dann hat uns die liebe BBC noch einen Einblick hinter ihre Tore gewährt, zwei junge Guides, die glaube ich, keine wirkliche Lust hatten eine Horde Au-Pairs durch ihr Reich zu führen (und das auch noch viel zu früh am Samstagmorgen), haben uns gezeigt wo TV-Shows gedreht werden, wo die News aus aller Welt verarbeitet werden, wie das Wetter gemacht wird (zumindest auf’m Schirm), was im Green Room so mit Stars abläuft und wie ein Studio leer aussieht. War doch ganz spannend, die Reise ins TV-Land, immerhin speist dieser Sender 3 mal mehr Menschen mit News als die CNN, der nächstgrößte Konkurrent der BBC. und ich habe sogar ein Bild mit Doctor Who.

Oh und ich habe auch einen Scrabble Abend hinter mir, den ich mit einem Sieg beenden konnte ;) Wobei, ich war schon stolz, immerhin war es ein Englisches Scrabble und ich habe gegen zwei Native Speakers gewonnen ;)

Der British Library haben wir endlich auch einen Besuch abgestattet. Sie steht neben dem King’s Cross & St. Pancras Bahnhof und sieht so neu aus wie sie ist. 1997 von der Queen persönlich geöffnet finden dort arme Studenten Wissen und Zuflucht und W-Lan und neugierige Touris, so wie wir sie mal wieder gespielt haben, finden dort uralte Drucke (eine Gutenberg-Bibel war dabei und eine ganze Menge asiatischer und andere östliche Schriften), die blaue Mauritius und anderen Kram. Ich bin mir ziemlich sicher, es gibt noch mehr zu erzählen aber ich will eure Aufmerksamkeit mal nicht überstrapazieren und im Moment fällt mir auch nicht mehr ein.

Zum Schluss möchte ich mich in aller Form bei denen entschuldigen, die sich persönlich beleidigt gefühlt haben bei meinem riesen, drastischen Fehler, dass ich Wembley und Wimbledon verwechselt habe. Aber wisst ihr was? Seid doch mal froh, dass ich als Sportmuffel solche Namen überhaupt kenne ;)

Oh und das ist jetzt alles schön viel Text, weil ich so lange einfach keine Muse zum Schreiben hatte und dafür fehlen Fotos. Warum? Weil ich andauernd meine Kamera vergessen habe, oder nicht mehr wusste wo sie sich genau befindet und zeitweise glaubte ich hätte sie verloren, oder weil ich ihre Anwesenheit in meiner Tasche vergaß. Jedenfalls werde ich ein paar Fotos nachreichen, da die liebe Lina natürlich an ihr schönes Stück gedacht hat und somit bleibt nicht jedes meiner Erlebnisse undokumentiert, puh :)


Mit vereinten Kräften gegen die Grippe! United we stand ;)

Die Grapefruit perfekt geschält und gehäutet, wie von der lieben Oma gelernt eben :)

Frühling will, aber kann noch nicht so richtig :/

Zeit schön verschwenden, irgendwo an der Brick Lane, undefinierter arabisch/orientaliser Tee/Kaffe-Laden

Der täglich gleich aussehende Hinterhof mal anders, mit Zuckerdecke.


Viele warme Gedanken an alle kalten Ecken der verschiedensten Länder schick ich euch!

Sagt den Bakterien den Kampf an!

:)